Kurzportrait


Dr. Helmut Steininger
Erster Bürgermeister

Die Stadt Landau liegt am Unterlauf der Isar, im Herzen Niederbayerns. Die Landschaft rundherum ist geprägt von sanften Hügelketten, die das Tal der Isar begrenzen. Von Landau aus schaut man hinüber in den Gäuboden, die „Kornkammer Bayern“, und in den Bayerischen Wald.
Landau ist Mittelzentrum mit 13.000 Einwohnern und gehört politisch zum Landkreis Dingolfing-Landau, in dem der Altlandkreis Landau im Zuge der Gebietsreform 1972 aufgegangen ist.

Die Stadt wurde 1224 vom Wittelsbacher Herzog Ludwig dem Kelheimer gegründet. Zweimal wurde sie im Laufe ihrer wechselvollen Geschichte durch verheerende Brände bis auf die Grundmauern zerstört, 1504 im Landshuter und 1743 im österreichischen Erbfolgekrieg.

Die Stadt ist zweigeteilt, in den Stadtteil rechts der Isar mit der „Oberen Altstadt“ und der „Unteren Stadt“ und in den Stadtteil links der Isar, der sich im Wesentlichen erst in der Nachkriegszeit entwickelt hat.

Die Obere Altstadt thront idyllisch auf einem Hügel, 50 Meter über der Isar, daher auch der Beiname „Bergstadt“. Die Krone der Oberen Altstadt ist die weithin sichtbare Stadtpfarrkirche St. Maria, eine der größten und schönsten Barockkirchen Niederbayerns. Daneben steht der restaurierte Kastenhof, der ehemalige Herzogssitz, mit Veranstaltungsräumen und einem Steinzeitmuseum. Die Landauer Stadthalle für bis zu 500 Besucher vervollständigt das Ensemble.

Zwei Brücken spannen sich über die Isar und prägen das Stadtbild. Die eine, die Autobrücke, dient mit ihrem filigranen Geländer gelegentlich als Filmkulisse. Die andere, die „Bockerlbahnbrücke“, 1903 erbaut und Industriedenkmal, ist heute Teil des ausgesprochen beliebten „Bockerlbahnradwegs“ nach Arnstorf, mit herrlichen Ausblicken über das Isar- und das Donautal.

Die überregionale Verkehrsanbindung ist hervorragend: Die Stadt liegt an der A 92 (München-Deggendorf), an der B 20 (Tschechien-Salzburg) und an der Bahnlinie München-Passau. Den Flughafen München erreicht man über die Autobahn in nur 40 Minuten. Hier, mitten in der Boomregion Niederbayern, gibt es gutbezahlte Arbeitsplätze, zum Beispiel bei BMW in Dingolfing, wo annähernd 20.000 Menschen arbeiten. Oder beim Autozulieferer Dräxlmaier, der in Landau zwei Betriebsstätten hat. Oder bei der Firma Einhell, einem weltweit agierenden Werkzeugbauer mit Landau als Stammsitz.

Landau ist auch Verwaltungszentrum, hier haben etliche Behörden ihren Sitz, so das Amt für ländliche Entwicklung, das für ganz Niederbayern zuständig ist. Eine ganze Menge Charme hat Landau mit seinen verwinkelten Gassen und einladenden Plätzen. Und die Stadt bietet alles, was die Familie braucht: bestens ausgestattete Kindergärten und -krippen, alle Schularten, vom Gymnasium bis zur Montessori-Schule, einen breiten Fächer von Sport- und Freizeitangeboten und ein buntes Kulturleben.

Die Landauer sind schon ein bisschen stolz auf ihre Stadt. Sie nehmen es als Ansporn, wenn die Narrhallesen zur Faschingszeit frotzeln: „Landau ist seiner Zeit weit voraus!“